Fragen und Antworten

 

 
Was ist die M-Fabrik?

Die M-Fabrik ist ein kleines privates Tonstudio in Krauchenwies zwischen Mengen, Pfullendorf und Messkirch im Landkreis Sigmaringen. Zusätzlich zum ursprünglichen Komponieren und Produzieren vom Musikstücken können hier neuerdings auch anspruchsvolle Grafiken und Animationen erstellt werden.

Die beiden Bereiche werden Filmmusikfabrik und Filmgrafikfabrik genannt.

 

Für was steht das „M“ in M-Fabrik?

Das „M" stand ursprünglich für „Musik“. Mittlerweile steht es für „Multimedia“.

 

Ist die M-Fabrik ein gewerbliches Unternehmen?

Nein, das Arbeiten in der M-Fabrik ist ein reines Hobby.

 

Was macht die M-Fabrik genau?

Zu den (nebenberuflichen) Tätigkeiten gehören vor allem Filmmusik und Filmvertonung, Gebrauchsmusik für Trailer, Präsentationen, Dokus und Shows, klassische Komposition, Arrangement und Songwriting, Multimedia- und Videoproduktion. 

 

Darf ich die M-Fabrik kontaktieren?

Ja, sehr gerne. Allerdings sollte der Erstkontakt in deutscher Sprache und mit deutlich formuliertem sachbezogenem Inhalt erfolgen. Leider erreichen mich zunehmend immer mehr automatisiert erstellte, meist englischsprachige Emails, die keiner realen Person zugeordnet werden können.


Fragen zur Filmmusikfabrik:

 

Werden die Instrumente selbst eingespielt?

Die meisten Musikstücke entstehen mit Hilfe von sog. Sample-Bibliotheken. Dabei werden einzelne Tonschnipsel echter Instrumente quasi „auf Vorrat“ aufgenommen und anschließend wieder neu zusammengesetzt. Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich, Limits bestehen eigentlich nur im zeitlichen Aufwand.

 

Wie entstehen die Kompositionen?

Naja, das ist schwer zu sagen. Der Kompositionsprozess beginnt immer mit einem leeren Arbeitsbereich. Da muss dann was rein. 
Je nach Laune suche ich mir ein beliebiges (virtuelles) Instrument und spiele dann eben einfach mal drauflos. Oder ich nehme mir ein Videomaterial zur Hand, an welchem ich mich dann entlangarbeite. So entsteht relativ zügig ein Grundgerüst, welches anschließend nach Bedarf, Geschmack und verfügbarer Zeit erweitert und ausgebaut wird.
Dabei ist es natürlich von Vorteil, wenn man ungefähr weiß, wie "Musik funktioniert", wie Harmonien und Disharmonien entstehen, welche Harmoniefolgen und Intervalle welchen Effekt erzielen, wo die Fähigkeiten und Grenzen einzelner Instrumente liegen, wie sie gespielt werden, welche Wirkung sie haben und welche Gefühle sie erzeugen, welche Instrumentengruppen gut miteinander kombinierbar sind und wie die Hörgewohnheiten von vornherein eine Richtung vorgeben.
Das ist ein lebenslanger Lernprozess, bei dem es täglich Neues zu entdecken gibt. Deshalb macht es auch so großen Spaß.

 

Wie werden die Musikstücke der Filmmusikfabrik umgesetzt?

In der M-Fabrik kommen so gut wie ausschließlich virtuelle Instrumente zum Einsatz. Dadurch ist es möglich, nahezu sämtliche Klangquellen miteinander zu kombinieren, die man eben so kennt.
Egal ob es nun eine Triangel, eine Bassklarinette oder ein gemischter Chor sein soll – durch die Verwendung entsprechender Samples, der Imitation der jeweiligen Ausdrucksmöglichkeiten und mit einem gewissen Aufwand lassen sich die Klangfarben täuschend echt verwirklichen.
Die Möglichkeiten sind quasi unendlich, die Grenzen liegen vor allem in der Kreativität und der Aufwandsbereitschaft :-)

 


Wie funktioniert eigentlich die Arbeit mit Samples genau?

Das Prinzip des Sampling ist schnell erklärt. Anstelle von ganzen Musikstücken werden nur die einzelnen Töne eines Musikinstrumentes quasi auf "Vorrat" aufgenommen. Diese einzelnen Tonschnipsel ("engl.: Samples") werden anschließend wie bei einem Puzzle neu zusammengesetzt.
Man kann sich vorstellen, dass es nun eben darauf ankommt, die Samples so vielfältig wie möglich (leise Töne, laute Töne, kurze Töne, lange Töne, Töne "mit weichem Start", Töne "mit hartem Start", sich langsam entwickelnde Töne, sich schnell entwickelnde Töne, und so weiter und so weiter) zu erstellen und dann natürlich bei Bedarf auch wieder zu finden.
Diese beiden Aufgaben müssen mittlerweile nicht mehr selbst übernommen werden. Sehr viele Hersteller weltweit bieten heutzutage ganz unterschiedliche – teils sehr spezialisierte – Samplebibliotheken an. Die jeweilige Software übernimmt anschließend die unvorstellbare Aufgabe diese riesigen Sampledaten zu verwalten und die Puzzleteile – dem Wunsch des Komponisten entsprechend – abzuspielen.
Anschließend werden die "Sampleabfolgen" dann eben noch zusammengemischt und in einen gemeinsamen Kontext (künstliche Raumsimulation) gebracht.
Eigentlich ist es schwer vorstellbar, dass da dann in einem Musikstück unzählige einzelne Klangschnipsel wie in einem Puzzle zusammengesetzt wurden. Mir zumindest geht es oft so, dass ich während dem Anhören eines auf diese Weise erstellten Musikstücks echte Musiker und Instrumente vor Augen habe.

 

 


Fragen zur Filmgrafikfabrik:

 

Werden die Grafiken selbst erstellt?

Ja, alle Grafiken wurden hier neu kreiert. Die meisten Grafiken der Filmgrafikfabrik entstehen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Dabei wird das Bild aufgrund von detaillierten Beschreibungen und Vorgaben durch den Computer berechnet und anschließend nach Bedarf korrigiert und verfeinert.

 

Sind die Bilder irgendwoher geklaut?

Nein, es werden bei diesem Vorgehen keine Urheberrechtsverletzungen begangen, da die verwendete Software keine Bilddaten kopiert. Die Bilder werden von Grund auf neu – auf Basis der Informationen, die die antrainierten Modelle beinhalten und mit Hilfe wohlformulierter "prompts", also vom Computer zu interpretierenden Vorgaben – neu generiert.

 

 

Willkommen in der M-Fabrik!

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